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Beim Gang über den Marktplatz kann man sich ihm kaum entziehen. Die meisten Gemüsehändler haben ihn im Angebot und kennen beliebte Zubereitungsmethoden, für die man keine umfangreichen Vorkenntnisse benötigt. Die Rede ist von Kohlrabi: Auf den ersten Blick wirkt das grüne Knollengemüse etwas unscheinbar, dabei hat es Kohlrabi im wahrsten Sinne des Wortes in sich.
Trotz seiner langen Historie von über 400 Jahren liegen die Ursprünge des beliebten Gemüses im Dunklen. Botaniker gehen von einer direkten Verwandtschaft zum Wildkohl aus. Der Kohlrabi ist mit hoher Wahrscheinlichkeit in Norddeutschland beheimatet. Von dort aus begann sein Siegeszug durch Europa. Aufgrund seiner Herkunft ist Kohlrabi auch in anderen Nationen ein Symbol für zeitlose deutsche Gerichte.
Kohlrabiknollen sind nicht immer grün. Bestimmte Sorten haben violette Blätter, die sowohl Geschmack als auch Farbe auf den Tisch bringen. Violetter Kohlrabi wird zwischen den Monaten März und Juli angebaut. Die grünen Knollen haben im Zeitraum von Februar bis einschließlich Juli Saison.
Kohlrabi ist ein kleines Vitaminpaket: Unter der grünen Schale verbergen sich bis zu 65 Milligramm Vitamin C (pro 100 Gramm Kohlrabi), aber auch andere wertvolle Inhaltsstoffe wie Magnesium, Kalium oder Senföle. Ballaststoffe und Folsäure runden das gesundheitsfördernde Potpourri ab.
Die aromatischen Senföle schützen vor Entzündungen. Kalium und Magnesium sorgen für widerstandsfähiges Muskelgewebe, Ballaststoffe aktivieren den Verdauungstrakt und Vitamin C ist bekanntermaßen eine natürliche Wunderwaffe gegen Infekte. Darüber hinaus enthält Kohlrabi wenig Kalorien, er ist fettarm und hält über einen langen Zeitraum satt.
Die Farbe macht's: Das Aroma des Kohlrabis wird von seinen farblichen Merkmalen beeinflusst. Knollen mit violetten Blättern sind kräftiger im Geschmack. Ihre grünen Geschwister bestechen mit feineren Aromen, die an Nüsse erinnern. Hinzu kommt eine süße Note. Die nussigen Geschmacksprofile kommen bei rohem Kohlrabi deutlich zur Geltung, während bei gekochten Knollen eine leichte Würzigkeit zum Zuge kommt. Beide geschmacklichen Eigenschaften harmonieren wunderbar mit cremigen Soßen oder hellen Fleischsorten.
Wenn nach dem Schälen Blätter übrig bleiben, sollten sie auf keinen Fall in der Mülltonne landen. Sie weisen ebenfalls ein raffiniertes Aroma mit würzig-scharfen Anteilen auf. Häufig sind sie noch etwas geschmacksintensiver als die Knolle des Kohlrabis. Die Blätter werden nach Belieben gekocht oder als Zutat für Salate verwendet.
Gesundes schmeckt nicht? Weit gefehlt! Kohlrabi präsentiert sich als überraschend vielseitige, appetitliche Gemüsesorte. Eine klassische Rezeptidee ist gedünsteter Kohlrabi. Für diese sättigende Köstlichkeit wird die Kohlrabiknolle von ihren Blättern befreit, geschält und in Stifte oder Würfel geschnitten. Im Anschluss blanchiert man die Stücke für etwa 10 bis 15 Minuten, bevor sie für weitere 3 Minuten in zerlassener Butter angebraten werden.
Im Rohzustand lässt sich Kohlrabi zu hauchdünnen Scheiben verarbeiten, die sich fächerartig angeordnet als pflanzliche Alternative zu Carpaccio eignen. Ein paar Tropfen Olivenöl oder Sonnenblumenöl runden das Aroma des Kohlrabis ab.
Für eine wärmende Kohlrabisuppe wird die Knolle fein gewürfelt, gekocht und mit Sahne verfeinert. Den Kohlrabi in der Sahne pürieren, salzen, pfeffern und erneut aufkochen lassen. Vor dem Servieren wird die Suppe mit ein paar Kohlrabiblättern oder Croûtons garniert.
Wenn nach dem Kochen etwas Kohlrabi übrig bleibt, wird er in ein feuchtes Geschirrtuch gewickelt und im Kühlschrank aufbewahrt. So bleibt er für 2 Wochen genießbar, ohne seine Frische zu verlieren. Weitere ideale Orte zum Einlagern sind der heimische Keller oder die Tiefkühltruhe.
Wir von Obstkorb Asperg lieben Gemüse und Obst aus regionalem Anbau. Qualität ist für uns kein Fremdwort, sondern unsere Firmenphilosophie. Genau das schätzen unsere Kunden an unseren schmackhaften Produkten. Wir liefern Ihnen Ihre Bestellung nach Wunsch ins Büro, damit auch dort erntefrische Obst- und Gemüsesorten Ihren Arbeitsalltag versüßen. Das schmeckt!
Aus Kohlrabi lassen sich ohne großen Aufwand Beilagen, Suppen oder Salate zubereiten. Die Knolle schmeckt nicht nur hervorragend, sondern sie ist obendrein ein echter Pluspunkt für die Gesundheit. Neben Vitaminen der Gruppen C und B enthält Kohlrabi Wirkstoffe, die zahlreichen Krankheiten vorbeugen - ein guter Grund, um die köstliche Knolle so oft wie möglich auf den Speiseplan zu setzen! Wir von Obstkorb Asperg sind Experten für Gemüse und helfen Ihnen bei der Suche nach Ihrer neuen Lieblingssorte gerne weiter.
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